Zweierlei Maß – oder doch nur schlichte Vernunft?

Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges und des damit einhergehenden Flüchtlingsstromes wird in mittlerweile sämtlichen Medien, egal welcher Couleur, die enorme Hilfsbereitschaft der Bevölkerung der Nachbarstaaten, inclusive Deutschland, gerühmt. Sogar die sonst so gescholtenen und verfemten EU-Länder Polen und Ungarn, die bisher ihre Souveränität gegen das europäische Migrationsdiktat aus Brüssel vehement verteidigten, werden nun für ihre massiven Hilfsanstrengungen für die Kriegsflüchtlinge und die Aufnahmebereitschaft gelobt.


Und Deutschland ist bei der Hilfe natürlich wieder an vorderster Front aktiv. Doch diesmal sind es nicht nur hauptsächlich bezahlte oder dienstlich verpflichtete Applaudierer und Kuscheltierwerfer, die für die staatlich und NGO-institutionell gewünschten politisch korrekten Bilder der Begeisterung in den Medien sorgen, sondern ganz gewöhnliche Bürger unterschiedlichster politischer Überzeugung.
Hierbei wird bereits deutlich, dass es offensichtlich Unterschiede zu den Willkommensinszenierungen der Jahre 2015/16 gibt. Aus der Ukraine zumindest kommen vorwiegend Frauen und Kinder und eben nicht hauptsächlich junge, gesunde Männer.


Dass sich dies auch in der Wahrnehmung der Migrationsbefürworter der gängigen Asylindustrie und bei anderen Asylanten/Migranten offenbart, wird immer häufiger formuliert.


Auch Majeed Behzad, Asylant aus Afghanistan, der schon länger in Frankfurt lebt und sich für „…Anliegen von Menschen mit Fluchterfahrung“ engagiert, beklagte nun in einem Interview mit der MOZ diese „Ungleichbehandlung“. Beklagt wird vor allem der unterschiedliche Status der Migranten, welcher sich vor allem am Grund der Migration festmacht bzw. bei Asylanten an den Umständen der Verfolgung im Herkunftsland.


Doch was wird eigentlich beklagt? Dass Mütter mit Kindern aus akuten Kriegsgebieten in unserer unmittelbaren Nachbarschaft andere Emotionen und Schutzinstinkte hervorrufen als Scharen junger, gesunder Männer aus uns z.T. völlig fremden Kulturkreisen, die kaum einer wirklichen Hilfe bedürfen?


Wer in Deutschland Aufnahme erhalten hat , sollte sich in erster Linie so benehmen, wie es jeder Gastgeber, der weit mehr als nur eine Zuflucht für Menschen bereitstellt, es wohl nach allen weltweit geltenden moralischen Grundregeln erwarten darf, nämlich Dankbarkeit!

Doch stattdessen erleben wir immer mehr, dass unsere Gäste sich teilweise wie neue Herren über ihre Gastgeber verhalten. Statt Dank hagelt es nur noch Forderungen und wenn diese nicht sofort erfüllt werden, bekommen wir zu hören, wie schrecklich rassistisch wir Deutsche schon von Natur aus seien.


Verbunden werden diese Forderungen mit dem zunehmenden Versuch, unsere eigene Kultur auszumerzen und uns den „Zugewanderten“ doch bitteschön unterzuordnen. Die sich in den letzten 3Jahrzehnten massiv ausbreitende Clankriminalität mit Schäden für die deutsche Volkswirtschaft in Milliardenhöhe ist eine gravierende Begleiterscheinung dieser Entwicklung. Denn deutsche Erwartungen, Tugenden, Normen und Gesetze haben für einen Teil der Migranten offenbar keine Berechtigung mehr.


Da nimmt es nicht wunder, wenn vielen Europäern mit kulturell ähnlichen und auch traditionell kompatiblen Hilfsbedürftigen aus Nachbarvölkern mehr verbindet als mit anderen.


Natürlich wird die gegenwärtige Hilfsbereitschaft von größerer Dauer sein, wenn es gelingt, eine gerechte europäische Verteilung und Lastenteilung zu organisieren. Dass Deutschland besonders hohe soziale Leistungen für alle Einwanderer bietet, birgt demnächst bald enormes Konfliktpotential. Denn wie allen Krisen in der Vergangenheit, werden wir auch dieses Mal erleben, dass letztlich der Hauptstrom nach Deutschland fließt und wir wieder einmal die Hauptlast tragen müssen.
Aber das war von den Herrschenden in unserem Lande, der NATO und EU sowieso von vornherein so geplant. Der Wähler und Bürger muss das ändern.

kommende Termine

  • 22.09.2022 | ab 12 Uhr | Infostand der AfD in Frankfurt (Oder) Innenstadt - Nähe Oderturm | Gesprächspartner Dr. Daniela Oeynhausen, MdL und Wilko Möller, MdL