Volkstrauertag 2017 – AfD gedenkt gefallener deutscher Soldaten

November 23, 2017Allgemein, Bundespolitik, Landespolitik, Regionalpolitik, Stadtverband|

Lesedauer: 1 Minute

Wie bereits im vergangenen Jahre kamen auch  diesmal Mitglieder des AfD-Stadtverbandes Frankfurt (Oder) zusammen, um an der Feier des “Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge” am Volkstrauertag auf dem Hauptfriedhof teilzunehmen. Da dieses Anliegen für die AfD Herzenssache ist, war die Teilnehmerzahl der Mitglieder dementsprechend hoch.

Schließlich ging es hierbei um nicht weniger, als die gefallenen deutschen Soldaten der beiden Weltkriege und die seit 1990 in sogenannten Auslandseinsätzen der Bundeswehr für die Interessen fremder Mächte unter der Regie der NATO in zumeist völkerrechtswidrigen Militäraktionen geopferten Streitkräfte-Angehörigen zu ehren. Auch die im Dienste unseres Vaterlandes ums Leben gekommenen Polizisten, Rettungskräfte, Feuerwehrleute und THW- Mitarbeiter verdienen an diesem Tage eine würdevolle Ehrung durch unsere Gesellschaft.

AfD Frankfurt (Oder) gedenkt zum Volkstrauertag den gefallenen Soldaten

Doch leider wurde die Feier in ihrer Ausführung eher zur Farce. Da die Hauptrednerin kurzfristig verhindert war, übernahm der anwesende OB Dr. Martin Wilke die feierliche Ansprache. Von seiner spontanen Berufung offenbar überrascht, stammelte der OB recht unwürdig altbekannte Phrasen und erwies damit dem eigentlichen Gedenken einen Bärendienst. Auch der von einem Schüler, wohl in bester Absicht, vorgetragene Beitrag, war in seiner Kürze kaum zu überbieten und verfehlte dadurch leider seine Aussage.

Einzig und allein die abschließende Kranzniederlegung der verschiedenen Vertreter und die musikalische Begleitung durch Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Müllrose retteten noch die Situation.

Im Anschluss bat der OB die Anwesenden, ihm sogleich zum Monument der sowjetrussischen Soldaten auf dem Anger für eine weitere Feier zu folgen. Es ist schon bezeichnend, wie das Gedenken deutscher Soldaten relativiert werden soll.

Niemand hat etwas gegen die Ehrung der Soldaten der damaligen Roten Armee und anderer Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Doch dazu gibt es ausreichend Gedenktage, die auch dementsprechend genutzt werden.

Für die deutschen Soldaten und anderen Kriegsopfer (Vertriebene, Verschleppte, Kriegsgefangene, Opfer der Sowjetarmee und der Alliierten etc.) hingegen gibt es lediglich den Volkstrauertag. Dieses Missverhältnis dokumentiert sich auch in der Denkmalskultur unseres Landes. Gefallenendenkmäler für deutsche Soldaten und andere Opfer sind hingegen selten und oft in einem erbärmlichen Zustand.

Besser können die Regierenden ihre Verachtung für das eigene Volk nicht darstellen! Hierzu passt, dass die Grünen gar nicht und die Linke nur durch einen Vertreter anwesend waren. (is)

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt(Oder)

Print Friendly, PDF & Email
Share this Post: