Wir lassen uns nicht verbiegen

Juni 13, 2016Allgemein, Bundespolitik, Landespolitik, Regionalpolitik

Kein Tag vergeht, wo nicht irgendwo in Deutschland von selbst ernannten oder beauftragten „Sheriffs“ das Internet und jede gemachte Aussage des politischen Gegners auf politische Korrektheit hin „überprüft“ und bewertet wird. Deutschland befindet sich derzeit in einem Zustand, den wohl kaum jemand der durchschnittlichen Bürger je für möglich gehalten hätte.

Je phantasie- und aussichtsloser die Ideen für die wirklich wichtigen Fragen in diesem Land werden, je mehr werden jedwede Kritiker vom politisch agierenden Bereich bis hin zum „Normalbürger“ bevormundet und verbal bedroht. War zu Zeiten der Ost-West-Trennung Deutschlands die ehemalige DDR jenes Land, dass mit politischem Strafrecht versucht hat, die Bürger mundtot zu machen, so ist es heute die gesamtdeutsche Republik, die dem in nichts nachsteht. Ein Paragraph zur sogenannten Volksverhetzung ist nun offenbar jenes Mittel, das aber auch jede kritische Meinungsäußerung im Keim ersticken soll. Wieder sieht sich der Bürger gezwungen, vor dem Ausdruck seiner Empörung zu schauen, ob er im Kreise von anderen Anwesenden den Worten freien Lauf lassen darf ?

Kommt Ihnen, vorausgesetzt Sie sind etwas älter und im „Osten“ sozialisiert, dies bekannt vor?

War vor Kurzem noch die Kategorie „Nazi“ das K.O. für Jeden, so ist derzeit „Rassist“ das erste Wort seiner Wahl, um einen anderen Menschen in das gesellschaftliche Abseits zu verordnen.

Bei „Nazi“ möge man bedenken, dass sich naturgemäß die deutschen Vertreter des NS-Regimes ihrer eigenen Sprache, nämlich der deutschen, bedienten. Das führte unausweichlich dazu, dass missbrauchte Wörter und Begriffe mit negativer Belegung bis heute im Gedächtnis sind. Rechtfertigt dies jedoch, jeden Bürger, der redet wie ihm der „Schnabel“ gewachsen ist, als „Nazi“ zu bezeichnen?

Nur ein entschiedenes Nein kann darauf die Antwort sein!

Für die Partei „Alternative für Deutschland“ gilt und wird auch in Zukunft gelten: Jeder kann hier seine Meinung frei und ohne „Maulkorb“ bei gebotener Rücksicht auf Person oder Amt sagen.

Wenn dies, liebe Leser, Ihrem Verständnis von politischer Teilhabe  in der Gesellschaft entspricht, so sind Sie uns jederzeit sehr willkommen. Wirken Sie bei der Veränderung dieser Gesellschaft aktiv mit!

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)

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