Wahlpanne(n) bei der Präsidentschaftswahl in Österreich

Mai 24, 2016Allgemein

Zufall oder Kalkül?

Die Verkündung des Wahlergebnisses der Präsidentschaftswahl in Österreich ist noch keine 24 Stunden alt, schon treten bereits erste „Ungereimtheiten“ auf. Was sich zunächst als emotionale Enttäuschung der Wählerinnen und Wähler über den „Beinahe-Sieg“ Norbert Hofers (FPÖ) in den sozialen Medien entlädt, verdient jedoch aufgrund nunmehr handfester Beweise eine erneute kritische Betrachtung der Abstimmungsergebnisse.

So habe es, wie das Innenministerium Österreichs bereits einräumte, eine größere „Panne“ bei der Übermittlung von Wahlkarten-Stimmen aus Waidhofen gegeben. Hier lag die Wahlbeteiligung bei stolzen 146,9% (Focus berichtete). Noch nicht in den Medien vertreten, jedoch um ein Vielfaches skandalöser dürfte wohl das Ergebnis aus den Sondersprengeln in Linz sein. Hier betrug die Wahlbeteiligung sensationelle 598%(!). (Das offizielle PDF der Stadt Linz finden Sie hier verlinkt)

Was sich zunächst liest wie ein Wahlergebnis der SED aus der ehemaligen DDR, ist in Österreich leider traurige Realität geworden. Betrachtet man dazu die Unterstützer des Wahlstimmen-Begünstigten Alexander Van der Bellen, nämlich das rot-grüne Establishment Österreichs mit seiner einwanderungs- und islamfreundlichen sowie EU-devoten Haltung, käme man zu der Annahme, dass beide „Pannen“ nur die Spitze eines Eisbergs darstellen und System haben könnten. Zufall oder Reaktion aus Angst vor dem Machtverlust des rot-grünen Establishments Österreichs?

Gerade wegen des hauchdünnen Wahlvorsprungs Van der Bellens und des Schadens für die Demokratie Österreichs wäre die FPÖ sicher gut beraten, auf eine Neuauszählung sämtlicher Wählerstimmen bzw. auf Neuwahlen zu drängen. Anderenfalls würden diese “Pannen” als ewiger Makel an der Demokratie Österreichs haften bleiben.

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)
Daniel Hofmann

Print Friendly, PDF & Email
Share this Post: