Totschweigen, bis es nicht mehr geht …

Januar 6, 2016Allgemein, Bundespolitik, Flüchtlingspolitik, Presseecho

… oder “Man kann auch lügen, in dem man verschweigt!”

Gedanken des AfD-Stadtverbandes Frankfurt (Oder) zum Umgang der öffentlich-rechtlichen Medien bzgl. des Informationsauftrages mit den abscheulichen Geschehnissen in der Silvesternacht 2015/16 in Köln (stellvertretend)

Die Empörung der großen Medien als „Lügenpresse“ bezeichnet zu werden, ist inzwischen fast veraltet. Dennoch lieferten dieser Tage genau diese, z.B. der Westdeutsche Rundfunk Köln als regionaler Sender, den Beweis dafür, dass sie ihrem Grundauftrag zur Information nicht mehr nachkommen wollen.

In der Nacht von Silvester zu Neujahr kam es, wie inzwischen nun doch bekannt, zu Gewalttaten rund um den Kölner Hauptbahnhof, wie sie selbst die Polizei in diesem Ausmaß nicht kannte. Sexuelle Belästigungen, körperliche Angriffe und Diebstähle bis hin zu mindestens einer nachgewiesenen Vergewaltigung. Dazu schrieb FOCUS online unter anderem „Zeugenaussagen zufolge könnte es sich bei den Tätern um Mitglieder nordafrikanischer Banden handeln, die mit Drogengeschäften und Raubzügen in Köln unterwegs sind.“

Fast 4 Tage brauchten offenbar die Medien, die öffentlich-rechtlichen an erster Stelle, um diese abscheulichen Ereignisse zu melden. Zunächst erschien im ARD-Videotext an 3.Stelle eine Meldung auf der Startseite dazu, während noch am 04.01.2016 zumindest bis nach 18.00 Uhr, im Nachrichtenkanal „Tagesschau 24“ darüber kein Wort verloren wurde. Zuschauer, die über Satellit die „Aktuelle Stunde“ aus Köln empfangen können, mussten fast bis zur 14. Minute nach Sendebeginn warten, um informiert zu werden. Davor wurde ausführlich über Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, Kontrollen an Dänemarks Grenzen und über politische Veränderungen in Polen berichtet. Dann endlich kam der Bericht über die Krawalle und Ereignisse der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof für ca. 4 Minuten.

Das ZDF ließ sich nun am 05.01.2016 im „Morgenmagazin“ dazu herab, endlich einen Vertreter der Polizeigewerkschaft per Zuschaltung zu interviewen. Wie wand sich der Moderator bei seinen Fragestellungen, um nur ja politisch korrekt die Ereignisse und Personen einzuordnen, um nicht bereits vorhandene „Ressentiments“ zu verstärken. Bei jeder „Schneeflocke hochkant“, bei anderen Ereignissen, die uns wenig berühren, wird sofort ein „Spezial“, ein „Brennpunkt“ oder sonstwas unter Verschiebung des geplanten Programms dem Zuschauer vorgesetzt; nur im vorgenannten Falle nicht. Dabei ist man bei den meisten Nachrichtensendungen schon lange nicht mehr interessiert, den Zuschauer zu informieren, sondern ihn kommentierend ideologisch einzustimmen. Kein Beitrag z.B. über die „Alternative für Deutschland“ wird ohne Hinweis auf „rechts“ oder „rechtspopulistisch“ bis hin zu „rechtsextremistisch“ angekündigt. Es kann doch dem Zuschauer offenbar nicht zugemutet werden, sich selbst eine Meinung zu bilden, oder?

Die Bürger „dürfen“ aber gerne monatlich mit einem nicht unerheblichen finanziellen Beitrag ein Rundfunksystem aufrecht erhalten, das sich immer noch „öffentlich-rechtlich“ nennt, aber immer mehr zu einem „Staatsfunk“ geworden ist. Glauben Sie nur nicht, in Brandenburg sei das anders.

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)

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