Tesla und IHK – aktuelle Sachstände

August 13, 2020Allgemein

In den letzen 10 Tagen haben wir die Sommerpause genutzt, um uns im Land umzuschauen.  Was passiert aktuell, was ist interessant:

Zunächst besuchte Steffen John (MdL) und ich die TESLA-Vertretung in Berlin-Schönefeld.
Dort trafen wir interessante Menschen, aber von der Firmenleitung war kein Ansprechpartner erreichbar. So gestaltet sich die Kommunikation mit TESLA natürlich sehr schwierig. Vor Ort waren die Mitarbeiter zwar auskunftsfreudig in Bezug auf die TESLA-Personenkraftfahrzeuge, aber sobald über die Unternehmensstrategie, Standort Grünheide und Ansprechpartner in der TESLA-Führungsebene gesprochen werden sollte,  kamen keine Antworten mehr.
Wir haben trotzdem viele Fragen gestellt und uns die TESLA-Fahrzeuge angeschaut. TESLA-Fahrzeuge scheinen zu funktionieren, aber sind für meine Begriffe gewöhnungsbedürftig. Die Verarbeitung ist nicht gut, dies gaben selbst die Mitarbeiter zu. Die Fahrzeuge werden in den USA gebaut. Dort nimmt man es in Teilbereichen der Fertigung mit der Präzision nicht so genau. Dennoch: die Elektrofahrzeuge sind auf den ersten Blick interessant. Gerade technikbegeisterte Autofahrer werden alleine schon am Hauptbildschirm ihren Spaß haben . Jedoch muss konstatiert werden, dass zwischen TESLA  und Mercedes Welten liegen, besonders hinsichtlich Verarbeitung, Qualität und Service.
TESLA ist nicht nur ein Automobilhersteller, sondern ein Technologiekonzern.

Die deutschen Autohersteller müssen aufgefordert werden sich anzustrengen und die amerikanische Philosophie genau zu analysieren, um nicht ins Hintertreffen  zu geraten.

Ich besuchte ferner die  Handwerksammer in Frankfurt (Oder) , diesmal gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten der AfD Rolf-Peter Hooge (MdL) und Steffen John (MdL).
Ein weiterer Besuch galt die IHK Frankfurt (Oder) ebenfalls mit Steffen John. Dort trafen wir auf die Vertreter der IHK Herrn Gundolf Schülke, Geschäftsführer und Herrn Uwe Hoppe Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.
Diese Treffen dienten in erster Linie dem allgemeinen Kennenlernen. Hier sind weitere Gespräche geplant. Wir sprachen auch über TESLA. Einhellige Meinung war, dass TESLA für Ostbrandenburg ein Segen ist. In Bezug auf die Wirtschaftsförderung für Frankfurt (Oder) werden wir eine Zusammenarbeit organisieren. So wie es jetzt in Frankfurt (Oder) läuft geht es nicht weiter.
(WM)
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