Sind im Osten mehr „Nazis“?

September 12, 2016Allgemein, Asyl, Bundespolitik, Flüchtlingspolitik, Landespolitik

Immer wieder, so besonders nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, kommen neben ernsthaften Analysen auch diverse politische Vorurteile zum Vorschein, die besonders aus der „grünen Ecke“, aber auch aus linksgerichteten Kreisen hervortreten:

– Im Osten Deutschlands seien die Ressentiments gegen Ausländer besonders groß,
– die alten und neuen „Nazis“ pflegen ihre rechte Ideologie usw., usf..

Die Beispiele ließen sich fortsetzen.

Stopp, muss man hier deutlich sagen! Sind alle die, die anderer Meinung sind, deswegen „Nazis“?
Wie armselig muss es um die Begründung einer Politik aussehen, die den hier angestammten Menschen derartige Vorwürfe macht?

Alle diejenigen, die in der ehemaligen DDR ihre Schulzeit verbracht haben, wissen, dass bei aller einseitigen ideologischen Beeinflussung der Kinder und Erwachsenen eine Art Grundverständnis im Sinne des Antifaschismus anerzogen wurde. Dies wurde, mehr oder weniger bewusst, auch auf die Generation der Kinder und in eingeschränktem Maße auch auf die Enkelkinder übertragen. Man muss es deutlich sagen:

Von Niemandem aus der alten Bundesrepublik müssen wir im Osten uns das sagen lassen! Das gilt sowohl für die Kinder der Alt-68er als auch für die heute führenden Kräfte von Bündnis 90/Die Grünen oder der SPD. Sie haben bereits in einem Maß von Wohlstand gelebt, als in der DDR noch der am besten versorgt war, der die nötigen „Beziehungen“ hatte und von Reisen in die weite Welt nur träumen konnte.

Niemand aus der ehemaligen DDR muss sich ferner von einem Cem Özdemir belehren lassen, wie die deutsche Gesellschaft der Gegenwart und in der Zukunft auszusehen hat!

Er, der dank des Umzugs seiner Eltern aus der Türkei in die alte Bundesrepublik Deutschland alle Möglichkeiten hatte, sich ausbilden zu lassen und am Wohlstand dieses Landes teilhaben konnte. Wenn er das Wort Demut oder Zurückhaltung kennen sollte, etwas davon wäre dringend angebracht. Das aber passt nicht zu dem für uns vorgesehenen neuen Gesellschaftsbild.

Wir haben allen Grund „nein“ zu sagen, wenn uns jemand vorschreiben will, wie wir zu denken und zu leben haben. Wer die Politik des Mainstreams ernsthaft aufhalten möchte, ist bei der „Alternative für Deutschland“ gut aufgehoben!

Und noch eines:
Wer die Politiker einer AfD als „Rattenfänger“ bezeichnet, der muss dann zwangsläufig meinen, dass die Wähler der AfD „Ratten“ wären – Ungeziefer und Schädlinge folglich. Wollen Sie als Menschen sich das weiter bieten lassen?

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)
Erhard Hellmer

 

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