Sankt Martin und der Höhenkoller der Dritt-Liga-Platzierten

März 6, 2017Allgemein, Presseecho, Regionalpolitik

Die Partei der Sozialdemokraten hat offenbar in ihrer Verzweiflung aus jahrelangem Dilettantismus nun wieder zum sozialen Glauben gefunden. Die Mär vom heiligen Martin, der einst mit seiner Güte und Bescheidenheit die Herzen der Menschen erwärmte, wird in Form des Europa-Abgangs Martin Schulz euphorisch wiederbelebt.

Dass Schulz einst billigem Fusel zugeneigt war und es dennoch zum Europa-Karrieristen, durch wen auch immer, geschafft hat, verleiht dem ganzen Schauspiel schon eine biblische Note – vom Saulus zum Paulus. Denn nur göttlich kann der so sehnsüchtig erwartete Messias für seine devote Anhängerschaft sein, um endlich das verkorkste links-dunkelrot-pädophilgrüne Leitbild eines nur noch von Brüssel aus regierten Migrantenparadieses in Form einer “Bunten Republik“ in Europa durchzusetzen. Natürlich immer auf Kosten des deutschen Steuerzahlers!

Leider ist jedoch von diesem neuen Heilsbringer schon der Lack ab, bevor er erst richtig zu glänzen begann. Denn dass Schulz überhaupt in Deutschland seine politische Zukunft sucht, ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, dass das EU-Parlament seiner Person als Parlamentspräsidenten überdrüssig war.

Da passte es dem ewig glücklosen Sigmar “das Pack“ Gabriel ganz vortrefflich, ein „unverbrauchtes“ Gesicht der ansonsten schon gelangweilten Öffentlichkeit als neuen „starken Mann“ zu präsentieren – Populismus pur! Und die Heilsverkündung neuer sozialer Wohltaten, da „Deutschland noch nie so unsozial war, wie heute“, lässt einem an der Wahrnehmungsfähigkeit dieses Mannes doch erheblich zweifeln. Denn welche Partei hat denn dieses Land seit fast 20 Jahren mit nur kurzer Unterbrechung (mit-) regiert? Die SPD leidet offensichtlich seit Langem an akuter Wirklichkeitsallergie. Auch die wie auch immer beurteilte „Agenda 2010“, deren Inhalte nun als unsozial von Schulz propagiert werden, sind von Rot-Grün initiiert und von Schulz im SPD-Vorstand mitgetragen worden!

Besonders populistisch agierten hierbei ebenfalls die bekannten Medien des herrschenden Meinungskartells. Nur zwei Tage nach der Nominierung des Herrn Schulz wollten vermeintliche Umfragen ein fast viagrahaftes Erigieren der Meinungskurve zugunsten der SPD ausmachen. Dies ist demoskopisch bei seriöser Analyse gar nicht möglich, was dann von Berliner Meinungsforscher auch moniert wurde!

Doch auch auf kommunaler Ebene ist es um die SPD nicht besser bestellt. In einem Interview mit der MOZ (Link zum Artikel) tat sich Jens-Marcel Ullrich hervor, da „politische Erfolge (der SPD-Fraktion in der SVV FFO, i. d. R.) vor allem in die Zuständigkeit des Sozial- und Bildungsdezernenten (fallen).“ Ullrich ist zwar Chef des SPD-Unterbezirks, aber als Dezernent vor allem ein Vertreter der Verwaltung. In dieser Funktion hat er politisch neutral zu agieren und seine parteipolitische Arbeit nicht mit seinen beruflichen Aufgaben zu vermischen. Schon allein deswegen ist er als Verwaltungsmitarbeiter verpflichtet, mit den demokratisch gewählten AfD-Vertretern und Abgeordneten sachlich und vorbehaltlos zu reden.

Umgesetzte Beschlüsse der SVV als eigene Erfolge zu verkaufen, ist an Dummdreistigkeit kaum zu überbieten. Hier rühmt sich Ullrich, dass „… viel für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen getan” (wurde), verschweigt aber die damit verbundenen Kosten in nicht unerheblicher Größe (bei der nach wie vor prekären Finanzlage der Stadt).

Die ewige Leier von der unbedingten Distanceritis zur AfD, deren Ausgrenzung und damit verbundenen Diffamierung als “rechtspopulistisch” zeigt das wahre Gesicht von Teilen der SPD. Sie geriert sich damit als eine Partei, die demokratische Prinzipien der Achtung des respektvollen Miteinanders, auch mit politisch Andersdenkenden, mit Füßen tritt! Der neueste verbale Fauxpas des Herrn Oppermann gegen Björn Höcke und sein Versuch der Totaldiskreditierung der AfD entlarvt die wirkliche Gesinnung der SPD-Führungsebene. Herr Oppermann gefällt sich offensichtlich in der Rolle des Scharfrichters, wenn er nicht gerade pädophile Kollegen (siehe Edathy-Affäre) vor strafrechtlicher Verfolgung warnt.

Wie dem auch sei; einen angeblichen „propagandistischen Missbrauch“ eines Kontaktes der AfD – mit wem auch immer von der SPD – hat die AfD nun wahrlich nicht nötig! Überschätzung der eigenen Rolle scheint aber ganz allgemein ein Hauptproblem der SPD zu sein. (is)

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)

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