Neue Stunde der Demagogen

Mai 24, 2016Allgemein, Bundespolitik

Wie Geschichte verklärt wird

Eine Art Propagandakrieg hat eingesetzt, der klar von Teilen der Wirtschaft initiiert wurde. Es geht um das Thema der Wiederherstellung staatlicher Ordnung und Kontrolle an den innereuropäischen Grenzen. Wenn heute in verschiedenen Ländern, so auch in Deutschland durch die AfD wegen des Versagens an EU-Außengrenzen dies gefordert wird, treten, siehe am Brennerpass in Norditalien zu Österreich, wie bestellt „Aktivisten“ auf den Plan und in Aktion, die alle Grenzen in dieser Welt „niederreißen“ wollen! Jugendliche werden geradezu dazu missbraucht, gegen Polizeikräfte radikalisiert aufzutreten – im Namen des Fortschritts natürlich.

Wer bezahlt diese Leute eigentlich und wovon bestreiten sie ihren Lebensunterhalt?

Bekannte Politiker in der EU und Deutschland schrecken nicht mehr davor zurück, vor neuen Kriegen in Europa zu warnen, wenn man Grenzen national sichert. Da wird schon mal vor einem Schritt zurück ins Mittelalter gewarnt und ein kühner Bogen von 1870/71 über 1914 bis 1939 gespannt. Jede Ursachennennung der damaligen  Ereignisse bleibt ohne Aussage und damit ohne Ansatz. Letzteres tat in einem Fernsehinterview gerade erst der ansonsten sehr geschätzte Norbert Blüm als ehemaliger Arbeits- und Sozialminister (PHOENIX bei „Im Dialog“ u.a. am Pfingstsonntag). Nein, es ist zu durchsichtig, was da gemeint ist.

Ein Parlamentspräsident namens Martin Schulz spricht in Brüssel davon, dass man nun „kämpfen müsse“. Hat man ihn ansonsten gehört, konnte der Eindruck entstehen, dass er jahrelang Tag und Nacht ohnehin nichts anderes tue in seiner Funktion. Natürlich, wer will von den einfachen Bürgern in Europa schon Krieg? Das wollten auch 1870, 1914 und 1939 nicht alle. Dennoch besteht aber ein Unterschied darin, ob man Angriffskriege vorbereitet und führt oder sein eigenes Land nach außen absichern will.

Auch die verflossene politische Führung der DDR hat gegenüber dem Volk argumentiert, dass, wer für Frieden sei, doch wohl alles mitmachen müsse. Es wäre doch zum Wohle aller. Nun, die Geschichte hat darüber entschieden. Es ging und geht hier nicht um Krieg oder Frieden. Es geht darum, das Volk „bei der Stange“ zu halten, um eigene, offenbar übergeordnete Interessen, um jeden Preis durchzusetzen.

Lassen Sie sich nicht beirren!
Sie wissen als Bürger selbst, was für Sie gut und richtig ist! Die jetzige Politik in der Europäischen Union und in Deutschland ist Ursache vielen Übels, nicht die Wirkung.

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)

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