Die Demokratiesimulanten in Aktion

Juni 30, 2017Allgemein, Asyl, BTW 2017, Bundespolitik, Flüchtlingspolitik, Stadtverband

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Der Bundestagswahlkampf nimmt langsam Fahrt auf und die sog. etablierten Parteien versuchen, dem vermeintlich geneigten Wähler ihr gut eingeübtes Kasperletheater einer simulierten demokratischen Auseinandersetzung in einem Wettstreit um die besten politischen Lösungen vorzugaukeln. Dabei kommen dann beinahe zwangsläufig Absurditäten zustande, wie sie sonst nur einer billigen Vulgärkomödie der letzten Jahre entspringen könnten. In vorderster Front blamieren sich hierbei die Grünen und die SPD. Auf ihren kürzlich stattgefundenen Parteitagen versuchten beide, das Wahlvolk in verdummender Weise mit allerlei allzu durchsichtigen Verheißungen zu beglücken.

Die Grünen wollen sich nun gern als „die Partei der Freiheit“ feiern lassen und schicken zu diesem Zwecke das „dynamische Duo“ Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt in den Ring. Beide wirken in dieser Funktion allerdings wie Ernie und Bert und das debile Kauderwelsch, welches sie von sich geben, wirkt wie ein Potpourri sinnentleerter Dialoge aus der Sesamstraße.

Özdemir ist von seinem eigenen Redeschwall offenbar so benebelt, dass er doch glatt das Recht“ ein(es) deutscher(en) Arbeiter(s) auf einen Joint, wenn er von der Arbeit kommt“ fordert und das als Freiheitsanspruch seiner Partei deklariert. Dass seine Partei erst vor einiger Zeit noch die Einführung von “Veggie-Tagen“, die drastische Erhöhung der Energiepreise, die Einführung mindestens eines islamischen Feiertages auf Kosten der Streichung christlicher Feiertage und ein Mehr an “Sensibilität für muslimische Kultur“ von den Deutschen forderte, scheint für Özdemir dabei kein Problem zu sein.

Die Verbotspartei B´90/Die Grünen versuchen sich nun im Euphemismus und glauben weiterhin, mit Versprechungen an Minderheiten („Ehe für alle“) das Wahlvolk für sich einnehmen zu können. Wenn das nicht klappt, müssen halt neue Einwanderungswellen mit sofortiger Integration in unser Sozialsystem und Direkteinbürgerung her. Als Fazit kann man somit getrost auf diese Partei verzichten, die von Anfang an ein fragwürdiges Verhältnis zu Werten und Grundsätzen hatte, was sich besonders in ihrer Ambivalenz zum Thema Pädophilie zeigt.

Getoppt wird dieses politische Kabarett nur von der „alten Tante SPD“. Mit ihrem Heiligen Martin, der als einstiger Schluckspecht meint, genügend Erfahrung in den Abgründen des deutschen Proletariats gesammelt zu haben, wollte die Partei doch tatsächlich mit der abgedroschenen Phrase von der Gerechtigkeit bei der Bevölkerung punkten. Nicht, dass es nicht genügend Ungerechtigkeiten und soziale Mißstände in Deutschland gäbe, aber diese hat Schulz dann doch lieber nicht benannt. Zu offensichtlich wurde für jeden nichtdementen Bürger, dass gerade die SPD die meisten Mißstände zu- oder zumindest mitzuverantworten hat. Und das auf einmal Milliarden über Milliarden Euro für die Asylanten- und die Griechenlandkrise, sowie sinnlose Euro-Rettungsaktionen vorhanden sind, aber bei den dringendsten Problemen – trotz Steuerrekordeinnahmen – das nötige Geld angeblich fehlt, ist an Verhöhnung des eigenen Volkes nicht mehr zu überbieten.

Besonders perfide wirkt es jedoch, wenn der größte Polit-Egoist Gerhard Schröder sich als Einpeitscher auf dem SPD-Parteitag geriert und das Gerechtigkeitsgeschwafel seines Kollegen Schulz unterstützt. Beiden Genossen gemein ist, dass sie in ihren jeweiligen Positionen für sich selbst „wirtschafteten“. Schröder bereitete sich eine goldene Zukunft in Russland mit nahtlosem Übergang und Schulz verfolgt ein eher zweifelhafter Ruf aus seiner Zeit als EU-Parlamentspräsidenten. Die SPD macht hiermit gleich zweimal den Bock zum Gärtner und überlässt durch ihre Inkompetenz der Grundgesetz brechenden Frau Merkel das Feld.

Mit dieser scheindemokratischen Politikerkaste bleibt dem Wähler offenbar nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Oder aber: Die AfD als einzig verbliebene Opposition!

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)

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