Christ sein und AfD-Wähler – Geht das?

Dezember 25, 2018Allgemein

Lesedauer: 3 Minuten

Auf seinem Facebook Profil schrieb der bekannte Reporter Jürgen Todenhöfer folgendes:

“Maria und Josef waren Flüchtlinge! Jesus war Flüchtling! Jesus kam aus dem Nahen Osten und sah aus wie ein Araber! Jesus war Jude! Die heiligen 3 Könige waren Araber, Nordafrikaner, Perser! Die AfD würde heute wohl keinen von ihnen aufnehmen. Fremdenhass und Rassismus sind mit dem Christentum nicht zu vereinbaren. Die AfD auch nicht.” – Jürgen Todenhöfer

H err Todenhöfer, wir Christen in der AfD haben nichts gegen Flüchtlinge, sondern wir sind nicht damit einverstanden, dass Okkupanten, Invasoren und Glücksritter in unfreundlicher Absicht in unser Land einreisen, siedeln und ihre patriarchalischen und mittelalterlichen Lebensweisen in Parallelgesellschaften auf  Kosten unserer Bürger, unserer  freiheitlichen Gesellschaft und unserer Sicherheit ausleben.

Christentum und AfD sind sehr wohl miteinander vereinbar.

Wer etwas anderes erzählt ist seinerseits ein schlechter Christ, der sich vom Zeitgeist mobilisiert, gegen die eigenen Bürger aufhetzen lässt. Im Gleichnis des barmherzigen Samariters war beispielsweise auch nicht der Räuber der Gute in der Geschichte, sondern der Samariter hat sich als barmherzig erwiesen, indem er dem verletzten Wanderer Hilfe geleistet hat. So hat Jesus Christus im Gleichnis die Nächstenliebe erklärt. Er hat sie nicht so erklärt, dass der barmherzige Samariter noch mehr Räuber eingeladen hat.

Denkt mal darüber nach und lest euch hierzu mal die ganze  Bibelstelle durch:

Und siehe, ein Gesetzesgelehrter trat auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? Und er sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du? Er aber antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst!«Er sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, so wirst du leben! Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Da erwiderte Jesus und sprach: Es ging ein Mensch von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und liefen davon und ließen ihn halb tot liegen, so wie er war. Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er auf der anderen Seite vorüber. Ebenso kam auch ein Levit, der in der Gegend war, sah ihn und ging auf der anderen Seite vorüber. Ein Samariter aber kam auf seiner Reise in seine Nähe, und als er ihn sah, hatte er Erbarmen; und er ging zu ihm hin, verband ihm die Wunden und goss Öl und Wein darauf, hob ihn auf sein eigenes Tier, führte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Und am anderen Tag, als er fortzog, gab er dem Wirt zwei Denare und sprach zu ihm: Verpflege ihn! Und was du mehr aufwendest, will ich dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Welcher von diesen dreien ist deiner Meinung nach nun der Nächste dessen gewesen, der unter die Räuber gefallen ist? Er sprach: Der, welcher die Barmherzigkeit an ihm geübt hat! Da sprach Jesus zu ihm: So geh du hin und handle ebenso! – Lukas 10,25 – 37

Ob ein Mensch Araber, Nordafrikaner, Perser ist, ob er Jude ist, ob er ein Flüchtling ist – das alles spielt für uns gar keine Rolle. Für uns zählt die Absicht, in der ein Mensch in unser Land will. Und genau hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

Es ist  völlig absurd und lächerlich, der AfD Rassismus und Fremdenhass vorzuwerfen, denn es sind unter den vielen Parteimitgliedern immer wieder die Parteimitglieder und Sympathisanten mit Migrationshintergrund, die sich besonders in der AfD engagieren. 

Um hier nur einige zu nennen: Laleh Hadjimohamadvalihat eine iranischen Herkunft und ist Mitorganisatorin des Frauenmarsches in Berlin, ebenso wie Leyla Bilge, die kurdische Wurzeln hat und sich in Kriegsgebieten für die Menschen vor Ort einsetzte. Zu erwähnen ist auch Imad Karimmit libanesischen Wurzeln, der als  Regisseur, Drehbuchautor und Fernsehjournalist für die AfD tätig ist und bereits viele großartige Reportagen und Dokumentationen produzierte. Und dann sprach Herr Todenhöfer noch die Juden an. Nun, wir haben viele jüdische Parteimitglieder und wie er sicherlich auch weiß, haben diese vor kurzer Zeit eine Vereinigung in der AfD gegründet. Diese nennt sich „Juden in der AfD“.

Lesen wir uns also das Zitat von Herrn Todenhöfer erneut durch, dann stellen wir fest, dass es sich dabei nur um viel heißen Dampf handelt und den offenbar festen Wunsch, kurz vor dem Weihnachtsfest noch negative Stimmungen und Zwiespalt zu erzeugen im Auftrage von wem auch immer. (mf)

Ihr AfD-Stadtverband Frankfurt (Oder)

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