AfD Frankfurt übernimmt den “Gemeinsamen Eurpäischen Integrationsausschuss”

Juni 21, 2019Allgemein

Während die etablierten Parteien – die sog. Demokraten und Vorzeige-Europäer – sich vordringlich für die anderen Ausschüsse interessierten, konnte die AfD in Frankfurt (Oder) ohne viel Aufsehen den Vorsitz für den “Gemeinsamen Europäischen Integrationsausschuss” der Stadt Frankfurt (Oder) übernehmen.

“Nicht frei von Ironie” titelte die Märkische Oderzeitung in ihrer Ausgabe vom 17. Juni 2019 in ihrem Kommentar zur AfD-Leitung des “Gemeinsamen Europäischen Integrationsausschusses”. Kurz nach der Kommunalwahl hatte sich der sog. Oberbürgermeister der LINKEN über das angeblich antieuropäische Verhalten der Frankfurter Wähler beklagt und seinen Unmut gezeigt, dass die AfD ausgerechnet in der Europäischen Doppelstadt so viele Stimmen bekam und stärkste Kraft bei der Europawahl wurde. Doch nach den beleidigen Worten des Oberbürgermeisters gegen die Frankfurter Wähler  zeigen diese “Supereuropäer” wenig Interesse für Europa als die AfD ohne Widerstand die Leitung des Europa-Ausschusses übernahm. Wir sagen “PEINLICH! – naja – wer die Europaflagge falsch herum am Rathaus aufhängen lässt, der beweist ja, was er von Europa hält.

Doch wir machten uns gleich ans Werk. Letzte Woche am Freitag, dem 13. Juni 2019, trafen sich Wilko Möller und Roland Andres zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Steffen Kortrè und Andreas Kalbitz (AfD-Landes- und AfD-Fraktionsvorsitzender im Brandenburgischen Landtag) und sechs polnischen Vertretern der polnischen Arbeiterpartei Stronnictwo Pracy in Berlin (in der Nähe des Deutschen Bundestages). Bei der seit 1937 existierenden polnischen Arbeiterpartei handelt es sich um einen in Polen als patriotisch-liberal-christlich eingestufter politischer Mitbewerber zur PIS (Prawo i Sprawiedliwosc – deutsch: Recht und Gerechtigkeit). Sie hat ca. 7.000 Mitglieder und befindet sich im Aufwind. Geleitet wurde die polnische Delegation von dem polnischen Universitätsprofessor Herrn Dr. Zbigniew WRZESSINSKI. Auch das AfD-Bundesvorstandsmitglied Frank Pasemann (MdB) kam hinzu, um Kontakte zu knüpfen.

Erfreulich ist, dass wir in der polnischen Delegation Bekanntschaft mit einem deutschsprachigen polnischen Ansprechpartner und Parteimitglied (Stronnictwo Pracy) namens Herr Dr. Slawomir OZDYK machen konnten. Er führt einen Onlinehandel in der Dammvorstadt (Slubice). Er wird der Brückenkopf für den Ausbau der Beziehungen zu Polen für uns sein. Für uns als AfD Frankfurt (Oder) kommt dabei ein Schlüsselrolle in den zukünftigen strategischen Planungen zwischen dem AfD-Landesverband und der polnischen Seite zu. Immerhin haben wir mehrere Parteimitglieder, die hervorragend die polnische Sprache in Wort und Schrift beherrschen und zum Teil ihre Wohnsitze in Polen haben. (WM)

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